Brisbane Bauwerke

Kurz vor der Viktoria Brücke steht das Conrad Treasure Casino. Das ist ein imposanter und sehenswerter Brocken aus der Gründerzeit, den vier Strassen begrenzen. Wieder ringsum die Wandelhallen zur besseren Klimatisierung des Gebäudes. Nun erreichen wir die Brücke und gehen zur nächsten Parallelstrasse der Queen Street Mall, um über diese Adelaide Street zur City Hall zu gelangen. Die Prunkstraßen der australischen Metropolen ähneln sich sehr. Vielleicht bis auf Perth! Ob Sydney, Melbourne, Brisbane oder Adelaide. Der Stil ist der gleiche. City Hall ist ebenfalls so ein riesiger Gebäudeklotz.

Die „Stadthalle“ wurde 1930 eröffnet. 980 Tausend Pfund hat der Monumentalbau gekostet. Damals die größte City Hall im Commonwealth und nach der Sydney Harbour Bridge 1920 das zweitgrößte Objekt Australiens. Die ionischen Säulen und der kürzlich renovierte Glockenturm! Beeindruckend. Man kann bestimmte Räume betreten, Ausstellungen, wie die Brisbane City Galerie im Erdgeschoß, besuchen und die Größe des Hauses bestaunen. Sehr genossen habe ich die Darstellung des Siegeszugs des Rock ’n Rolls in Brisbane 1962. Die haben hier wirklich tolle Musik gemacht. Vor der Hall ist der Hauptplatz der Stadt. Der King George Square. Hier finden alle wichtigen städtischen Veranstaltungen und kommunalen Feierlichkeiten statt. Natürlich darf auf diesem Platz ein King George V. Reiterstandbild nicht fehlen. Wie ärgerlich muß es für die Stadtväter gewesen sein, als sich die Queen verächtlich, wegen der angeblich geringen Gesichtsähnlichkeit, über diese Geste der Ehrung geäußert hat.

Auf dem Platz steht auch das Petrie Family Tableau. Eine Pionier Familie aus Brisbane, die 1842 hier ankam. Einer der Söhne wurde später der erste Oberbürgermeister der Stadt. Dieses Standbild war fest in Hand der Asiaten, die sich besonders wegen der beiden Kängurus ausgiebig gegenseitig fotografierten. Schräg gegenüber die bronzenen „Forme de Mito“ Skulpturen. Ich erspare mir einen Kommentar. 1988 wurden die Skulpturen auf der Expo gezeigt und dann 1991 zum George Square umgesetzt. Wenn ich nur wüsste warum! Sicher verstehe ich von Kunst zu wenig. Wie ich auch mit dem „Schrotthaufen“ vor der Mensa in Jena nichts anfangen kann.

Reisebericht über Queensland – Australien – Outback und Städte