Coloured Sands

Coloured SandsDie Ureinwohner jedoch erklären die Form und das Aussehen der Dünen anders. Zum einen dachten sie, dass der Sand im Laufe von Jahrtausenden die „Aura von den Pflanzen, den Tieren und den Menschen“ übernahm. Da man spirituell vermutet, dass irgendwo auf der Welt auch die Antwort auf so bedeutende Fragen wie „Wer wird überleben? Wie wird die Landschaft weiter existieren? Wie kann ich die Phänomene richtig deuten?“ im Rahmen des Lebenszyklus gegeben werden kann. Und so ordnete man den Coloured Sands (farbigen Sand) dort ein.

Die zweite Erklärung für die farben der Coloured Sands passt sehr schön in die vielen Geschichten der Ureinwohner:

Eine junge Frau namens Murrawar wurde von einem alten, reichen Mann eines entfernten Stammes begehrt. Sie war aber in den Regenbogen verliebt, der sie jeden Morgen besuchte. Sie klatschte in die Hände und sang zu dem lieblichen Regenbogen. Der alte Bewerber raubte die junge Frau, schlug sie unmenschlich und ließ sie schwer arbeiten, während er im Schatten saß und seinen harten und tödlichen Bumerang bewunderte. Eines Tages floh Murrawar zum nächsten Strand. Da sah sie Burwilla kommen, den Bumerang in der Hand, um sie zu töten. Laut rief sie um Hilfe. Ihre Angst lähmte sie und sie fiel zu Boden. Plötzlich hörte sie eine laute Stimme am Himmel und sah ihren treuen Regenbogen, der eilig über den Ozean kam. Der niederträchtige Bumerang- Mann  attackierte den Regenbogen. Mit einem Donnergebrüll prallten beide aufeinander. Der Bumerang Mann war sofort tot. Aber auch der Regenbogen wurde zu vielen einzelnen Stücken zerschmettert. Welch ein Unglück! Der arme und kranke Regenbogen lag am Strand und starb. Aber vorher färbte er noch mit all seinen Farben die Hügel entlang des Strandes. Die junge Frau lebte bis zu ihrem Tode unglücklich weiter. Unter den Aboriginesfrauen hielt sich beständig die Mär, dass der farbige Sand Glück im Leben und in der Liebe bringt.

Wal Beobachtung Fraser IslandBei einer Ein Tages Tour ist keine Zeit, auch noch Tierbeobachtungen durchzuführen. Die Dingos hatte ich bereits erzählt. Es sind die größten ihrer Art. Auch Brumby, das australische Wildpferd lebt hier. Und über 325 verschiedene, auch selten Vogelarten. Die Buckelwale, die Delphine, die Schildkröten und die Seekühen kann ich nur erwähnen.

Für ganz fanatische Wanderer gibt es neuerdings auch die Möglichkeit auf einen 90 Km Marsch von Dilli Village im Süden nach Happy Valley zu marschieren.

Reisebericht über Queensland – Australien – Outback und Städte