Fraser Island Dingo

Nach Tourist Informationen sollen auf Fraser Island mittlerweile schon sieben Schichten Sand nachweisbar sein.
Und wir bekommen gleich einen Eindruck, warum der Veranstalter bei Überfahrt mit einem gemieteten Auto die Zustimmung des Autovermieters für Fraser Island verlangt. Einer der Allradbetriebenen Ausflugsbusse blieb beim Auschecken im Sand stecken und mußte mit Hilfe der anderen Busse herausgezogen werden.

Ohne 4WD Auto ist man hier aufgeschmissen. Erstens fanden wir es eine gute Sache, dass diese Sicherheitsgurte im Bus waren. Zumal zweitens der Fahrer immer auf Anschnallen bestand. Unser Ziel lag auf der anderen Seite der Insel. Happy Valley ist eine der drei Ortschaften, erbaut als „Hüttendorf“ 1934. Dazu mussten wir 27 Kilometer durch ein dichtes Buschland fahre, Noch gestern hatte es hier mehrere Brände gegeben, ein Bus war stecken geblieben und wurde mit Ochsengepannen wieder herausgeholt. Deshalb war der Weg zum Lake Garawongera noch gesperrt. In hohem Tempo jagte unser Bus auf sandigen Weg durch eine von Bäumen eingegrenzte tief gefurchte Piste. Ab und zu rannte sogar ein Dingo vor dem Bus auf die andere Seite und wir hofften sehr, dass uns kein Bus in ähnlicher Geschwindigkeit entgegen kommen könnte. Das ist eine wirklich naturbelassene Wildnis. Seit 1992 ein Weltkulturerbe! Auch deshalb, weil über 50 Süßwasserseen und über 80 Süßwasserbäche auf der Sandinsel gezählt wurden. Unter der Insel, im tiefen Sandbett gibt es eine große Süßwasserlinse, wie man das Grundwasserreservoir nennt.

Fraser Island Dingos

Fraser Island DingoDoch die Dingos werden langsam zu einem Problem. Leider füttern viele undisziplinierte Besucher die Wildhunde. Man beginnt bereits, sich durch vermehrten Zaunbau vor den Dingos zu schützen. Und allen Ernstes wir eine Beschränkung der Besucherzahl diskutieret.

Reisebericht über Queensland – Australien – Outback und Städte