Fraser Island

Yepoon Strand - Fraser IslandFraser Island- ein bleibender Erlebnis

Sich in Hervey Bay aufzuhalten und keinen Ausflug nach Fraser Island zu buchen, das wäre eine erhebliche Qualitätsminderung der Reise!

Wir wussten aus der Wettervorhersage, dass Regen erwartet wird. Aber noch nicht am 30. November. Also buchten wir bei Carl, dem Chef des Sun Lodge Ocean Front Tourist Parks, eine Tagestour nach Fraser Island.

Noch am Morgen des Tourtages lagen drohende Wolken über der Bay. Aber die verflüchtigten sich bald. Wie immer in Oz klappte die touristische Organisation reibungslos. Pünktliches Abholen, Zwischenaufenthalt im Office des Touristikunternehmens. Für Backpacker mit Gepäck besteht die Möglichkeit, dieses im Tourist Office sicher verwahren zu lassen. Die zeitlich versetzte Überfahrt mit der „Fraser Dawn“ ist notwendig, um auf der Insel Verkehrsstauung zu verhindern. Nach einer Stunde erreichten wir Moon Point. Das ist einer der Anlegeplätze auf der größten Sandinsel, deren Sand bis 600 Meter unter den Meeresspiegel reicht. Der durch die Erosion der Great Dividing Range anfallende Sand, getrieben ins Meer, gelangte über die Strömungen besonders aus der Jervis Bay in die Hervey Bay.

So kommt auch der angeblich weißeste Sand der Welt (Guinness Buch der Rekorde) von Hyams Beach nach Fraser Island Als, bedingt durch die Eiszeit, der Meeresspiegel sank, wehte der Wind die frei werdenden Feinsanddünen nach Norden. Dort sammelten sie sich an bestimmten Haltepunkten, wie felsiges Gestein. Auf Fraser Island gibt es drei solcher vulkanisch entstandenen Felsformationen, die man als Geburtsstätte der Insel bezeichnet. Eine dieser Drei ist Indian Head im Norden. Hier stand schon James Cook, schaute in die Gegend und gab dem Felsen seinen Namen. Als dann später der Meeresspiegel wieder stieg, ragten nur noch die Kuppen der so entstandenen Dünen aus dem Wasser. Und die Dünen wandern bis in unsere Tage regelmäßig über die Insel.

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