Happy Valley

Neben den Bäumen, den Gestrüpp, den Dingos sahen wir auch einen ausgetrockneten See, dessen Grund schon völlig von Bäumen bewachsen ist. Das ist eines der Probleme, die bei den Seen auf der Insel bestehen. Durch die Dünenwanderungen versanden zunehmend und regelmäßig der Lake Wabby und auch der Lake McKenzie. Eine Touristin berichtete im Internet, wie ein Schwimmer sich bei einem Kopfsprung in den Lake Wabby ziemlich verletzt hatte.

Und da kommt auch schon Happy Valley. Zeit für eine ausgiebige Mahlzeit Hier im Happy Valley treffen sich viele der Touristen Touren. Ob mit Bus oder einer 4 WD Tour. In der Gaststätte ist ein Fließbandbetrieb. Trotzdem hatte der Ranger Zeit, sich mit jeder Gruppe auch individuell zu unterhalten. Da der Himmel wieder eintrübte erzählte er uns, wie sehr alle auf den baldigen Regen warten. Alle, das sind die Menschen, die Pflanzen, die Tiere und besonders die Joes im Happy Valley. Nach dem Essen ging ich einige Schritte entlang des Weges, der uns zur Ostküste, zum 75 Meilen Beach bringen soll. Ich wollte raus aus dem Lokal, das von einer Gruppe fröhlich schnatternder und aufgeregt umher laufenden Asiaten in Beschlag genommen wurde. Auf der Sandpiste waren schätzungsweise 20 bis 30 cm tiefen Spuren. Ich glaube nicht, dass das unser Mitsubishi geschafft hätte.

Dann rutschten wir mit unserem Bus durch diese leicht abschüssige Sandkuhle. Und schon hatten wir freie Sicht auf den Süd Pazifik. Den leichten Schwenker nach rechts, um durch eine kleine Furt zum Ufer zu gelangen muß man ebenso kennen, wie die ideale Spur auf dem schier endlosen Strand. „Ich fahre ja lieber bei Flut“ meinte der Reiseleiter und grüßte einen im irren Tempo entgegenkommenden Bus.

Reisebericht über Queensland – Australien – Outback und Städte