SS Maheno

SS Maheno WrackGleich danach der nächste „Höhepunkt“. Das Wrack der SS Maheno. Ein in Schottland 1905 gebautes Schiff, das 1935 als Altmetall an eine japanische Firma verkauft wurde. Während der Überfahrt der SS Maheno zerriss ein Zyklon das Abschleppseil und spülte die SS Maheno ans Ufer von Fraser Island. Eigentlich eine Schrottlaube, jedoch ein gesuchtes Fotomotiv.

Da fand ich den Blick auf Knifeblade Sandblow, eine der größten Wanderdünen in Down under, schon interessanter.
Der Name soll andeuten, wie die ständig durch den aufgewirbelten Sand wandernde Düne alles vor sich wie mit einer Messerklinge weg rasiert. Der Ratschlag von Steve, eine Jacke oder einen Pullover überzuziehen war gut. Der leichte Wind reichte aus, um uns mit einer feinen Sandschicht, zu bedecken. Außerdem brannte der Sand auf der Haut ganz schön. Das soll von dem Gehalt an Schwermetallen kommen. Ein Umstand, der bis Mitte der 60ziger Jahre auf der Insel zur industriellen Gewinnung von Schwermetallen genutzt wurde. Erst dann konnten sich die Naturschützer durchsetzten. So wurde verhindert, dass weitere Sandlöcher (sandmining) die Sandinsel verunstalteten.

Am Cathedral Beach einen Strandabschnitt, der sich fließend in die Endlosigkeit des Sandes einordnet, gibt es ein Camp, wo die Zwei- Tage Tour Touristen vor der Weiterfahrt in den Norden, übernachten. Von hier sind es nur wenige Schritte zu einer sensationellen Sand und Dünenformation. The Coloured Sands. 72 verschieden farbige Sandkörner wurden auf Fraser Island entdeckt. Eigentlich aber nur an der Ostküste. Der Süd Ost Wind bläst Sand vom Strand in die Vordünen. Wie gesagt. Dieser Sand enthält Mineralien, Eisenerze und Lehm. Der Lehm hält den Sand zusammen und die Mineralien geben ihm sein buntes Aussehen. Auch in Form von Kathedralen, so genannt wegen ihrer großen Ähnlichkeit mit europäischen Kathedralen.

Reisebericht über Queensland – Australien – Outback und Städte