Bluff Point

Die Brücke zwischen den beiden Häuptern des Double Heads ist schon vor Jahrzehnten weg gebrochen. Und auf Schildern wird in Englisch, Deutsch und Chinesisch vor dem Überklettern der Absperrungen gewarnt. Das Wasser hat an der steinigen Bay, die in der Tiefe über einen Pfad erreichbar ist, eine 100 Meter breite Spange ausgewaschen. Welche Kräfte müssen da arbeiten. Und wie klein und unbedeutend steht man vor solchen Naturereignissen.

Bluff Point 

Knapp einen Kilometer auf der Road, dann kommt die Bluff Point Section (Nummer 2). Der Parkplatz ist als Picknick und Barbecue Area hier sehr beliebt. Ein angeblich 2,3 Kilometer langer Rundweg, der aber über 3 Kilometer beträgt, ist ausgeschildert. Durch Eucalyptus und Regenwald marschieren oder klettern wir in Serpentinen nach oben. Es ist mittlerweile 11.00 Uhr. Und die Sonne steht heiß am wolkenlosen Himmel. Die kleinen Bäume werfen auch keinen wesentlichen Schatten.

Great Keppl Island

Great Keppl IslandDer ein Meter lange Lizard überquerte wohl auch deshalb im Eilzugtempo den sandigen Weg, um im Gestrüpp gegenüber zu verschwinden. Auf dem Gipfel, über eine Grasfläche mit leaning trees, also durch den Wind verbogenen Bäumen, wie wir sie schon in Greenough und in Forster bewundern konnten, gelangen wir zum seeseitigen Rand. Dort steht eine Bank, von der man, wenn der Wind es zulässt, die kleinen aus dem Wasser ragenden Felsspitzen der Robinson Inseln sehr schön sehen kann. Und natürlich auch die größte Insel nahe Yeppon, das Great Keppel Island, benannt von James Cook zur Erinnerung an Konter-Admiral Keppel. Ein malerisches Island, dessen Sand bedeutend sauberer ist als der von Yeppon. Die Belohnung eines jeden steilen Aufstiegs sind die Aussicht und der folgende Abstieg.

Reisebericht über Queensland – Australien – Outback und Städte