Esk

Esk die StadtRund 30 Kilometer fuhren wir neben dem Stausee nach Norden. Der Ort Esk liegt in einem Tal, malerisch von Bergen umgeben. Es ist ein alter Ort. Die Gegend wurde um 1840 schon erforscht. Und es sprach sich herum, das saftige Land, die Wiesen, die waldige Hügel, also eine ideale Gegend für Landwirtschaft. Langsam kamen dann auch die ersten Siedler von NSW an die Moreton Bay. Ursprünglich kaufte eine Mary McConnel 1872 das Land unter dem Glen Rock und dem Mt. Esk. Sie teilte es in Parzellen auf und gründete 1872 die Ortschaft Gallanani. Ein Zentrum der Viehzucht und der Milchwirtschaft entwickelte sich in der Folgezeit. 1913 nannte man die inzwischen auf 600 Einwohner angewachsene Stadt nach der Eisenbahnstation von 1866. Nämlich Esk.

Esk HütteEine angenehme Atmosphäre begrüßte uns. In der malerisch in einem Tal liegende Stadt, mit den teils bewaldeten, teils kahlen Bergen im Osten und den ziemlich steilen Hügeln im Westen, stehen noch viele koloniale Gebäude, die bewohnt werden oder als Pubs und Shops dienen. Viele Häuser stehen auch zum Verkauf. Doch ist der Publikumsverkehr um ein vielfaches größer als zum Beispiel in Cue, im ehemaligen Goldfeld von WA.

Immerhin besitzt die Stadt ein ziemlich großes Hospital und mehrere Caravanpark, die auch Bungalows (Cabins) anbieten. Wir haben uns im Esk Caravan Park sehr wohl gefühlt. Vielleicht auch, weil zur gleichen Zeit ein Treffen von Pensionären, die alle mit zum Teil sehr luxuriösen Caravans anreisten, stattfand. Bis auf die wirklich nervende vier Stunden dauernde Country Nachmittagsveranstaltung haben wir uns sehr gern mit den wirklich freundlichen Queensländern unterhalten.
So viele kommunikative und vor allem freundliche Menschen haben wir in Down under selten erlebt. Und das will was heißen!

Reisebericht über Queensland – Australien – Outback und Städte