Ravensbourne National Park

Ravensbourne National Park - EskAm nächsten Morgen ging es gegen 7.00 Uhr wieder nach Westen. Wir wollten uns den Ravensbourne National Park ansehen. Der gleichnamige Ort liegt abseits der Straße, ein ganzes Stück vom National Park entfernt. Das war eine sehr gemütliche Fahrt durch eine grüne, hüglige bewaldetet Landschaft. Bald ging es kontinuierlich bergab. Beinah hätten wir die versteckte Ausschilderung der Zufahrt zum National Park verpasst. Und dieser National Park ist kaum bekannt. Hat uns aber ob der Möglichkeiten des Naturerlebens sehr angenehm überrascht. Am Gus Beutles Lookout begrüßte uns eine 35 Meter hohe Zeder mit einem Wurzeldurchmesser von 20 Metern und zahlreichen dicken Wurzeln. Der Baum besteht aus drei Einzelstämmen. Von hier konnten wir nach zwei Seiten ungestört weit in das grüne hüglige grüne Land schauen.

Leider sind alle Aufnahmen durch den Morgendunst, in den Tälern gegen 8.00 Uhr nichts geworden. In der Ferne in Richtung Toowoomba die Berge der Ausläufer der Great Dividing Range und das Lockyer Valley. Und zu allem Ungemach war auch noch der Gipfelrundgang gesperrt. Also fuhren wir zurück, zu einem Rastplatz unterhalb des Lookouts. Eine Fußballfeld große Fläche mit vielen offenen und auch geschützten Sitzgruppen, einer Toilette und mehreren Grillmöglichkeiten. Hier gab es auch einen Informationsstand mit Handzetteln, auf denen die Wandermöglichkeiten beschrieben wurden. Wir sind viele dieser Wege gegangen, tauchten ein in die zum Teil undurchdringliche Vegetation des ursprüngliche Australiens.

Gut war die Warnung vor den Stinging Trees (Brennnessel Bäumen), deren große haarige Blätter bei Kontakt mit der Haut brennende (Wochen oder Monate anhaltende) Schmerzen hervorrufen. Außerdem besteht in diesem National Park eine hohe Zecken Gefahr. Auch ein Grund, um nach der Wanderung alle Blätter und Gräser von unseren Sachen zu entfernen. Der 440 Hektar große National Park trägt diese Bezeichnung seit 1922. Einst war er der Lebensraum der Ureinwohner und durchziehender Stämme. Noch heute sind die Plätze, an denen sie nach Yam Wurzeln suchten, zu sehen. Die hohen mächtigen Zedern wurden seit 1860 raubbauartig gefällt. In dieser Zeit entstand auch der Ort als Holzfällersiedlung.

Reisebericht über Queensland – Australien – Outback und Städte