Bargara

Bis zur Küste sind es nur 15 Kilometer. Alle meinten, dass wir uns unbedingt Bargara ansehen müssten. Da es mehrere Ziele an der Küste für uns gab, dachten wir alle hintereinander mit einer Küstenstraßentour zu besuchen. Dachten wir! Eine Küstenstrasse gibt es nicht. Man muß jedes Mal wieder zurück ins Hinterland fahren, um den Abzweig zur nächsten Sehenswürdigkeit zu nehmen.

BargaraAuf der Fahrt nach Bargara lernten wir auch die schönen Vororte von Bundy kennen und schätzen. Auch Bargara ist eine parkähnliche Anlage mit einem sehr niedlichen und farbfreudigen Zentrum. Sandigen Strand gibt es aber nur am Ort und nördlich am Caravan Park. Ansonsten ist die Küste durchgehend steinig. Kein Vergleich mit 1770! Hier in Bargara könnte die Stelle sein, wo sich die Coral und die Discovery Coast treffen.

Ein weiterer Höhepunkt sollte Mon Repos, eine Schildkrötenbeobachtungsstation, wo schon das Betreten des Caravanparks Geld kostete, werden. Kostenlos durfte man lediglich zwischen 6.00 Uhr und 18.00 Uhr zum Baden an den Strand. Die Zeit zur eventuellen Beobachtung der Schildkröten zwischen 19.00 Uhr bis Mitternacht war uns zu spät. Außerdem wird als günstigste Jahreszeit die Spanne von Januar bis März angegeben. Bliebe noch Burnett Heads. Ein Segel- und Motorboothafen mit einer kleinen Werft. Viele Parkplätze bedeuten, dieser Ort ist stark frequentiert. Zumal auch Bootmietung möglich ist. Eine breite Rampe dient den Fischern, die eigenen Boote ins Wasser zu bringen. Ach ja. Und da steht auch noch ein historisches Lichthaus.

An den Verlade- und Marinehafen Port Bundaberg sind wir nur bis zum Zaun gekommen. Dass wir auf der gesamten Fahrt durch Zuckerrohrplantagen fuhren? Ich sagte es wohl bereits. Folglich gibt es natürlich auch eine Zuckerrohr- Eisenbahn.

Reisebericht über Queensland – Australien – Outback und Städte